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Vermillion Skye "Security Theater" (Eigenproduktion, 05.06.2015)


12 Songs sind das "Security Theater", 54:01 Minuten Melodic Prog schön flott und forsch gespielt mit Parallelen zu Queen und Saga, modern und zeitlos, handwerklich und technisch kernig und dynamisch, die Jungs haben es drauf.
Die Kanadier Jeff Johnston (keys, voc), Steve Gerlewych (dr), Pete Swann (g) und Chris Robertson (b) machen mit ihrem selbstbewussten und gut gelaunten Sound auf vital energischem Rhythmusfundament, das - typisch Prog - anspruchsvoll, komplex und vital donnert, mit tollem Gesang, der, wäre er von Saga, die komplett runderneuerte Band präsentierte und dieser jungen Band überaus gut steht und keine Allgemeinplätze bedient, sowie den knallharten und Queen-esken Gitarrensoli, die auch schon mal etwas länger dauern können und die instrumentale Krönung der frühlingsmorgendlichen Fitnessstimmung der Songs sind, einen außergewöhnlich guten Eindruck.
Melodic Rock Fans müssen sich in den forschen, hoch energischen Prog-Faktor einhören, während Prog-Fans der melodischen Schule die insgesamte Dynamik, poppige Eingängigkeit und lichte Klangvielfalt lieben können. Ist schon ein schickes Teil, das sich nicht dem Mainstream anbiedert und doch gleichfalls für das eher énormale' Rockpublikum gut anzuhören ist.
Doch leider verliert sich der starke Charakter im Laufe der letzten Songs etwa, alles läuft gut und entspannt weiter, ohne aber markant im Ohr zu bleiben. Die starken Songs mit kräftigen Hooklines und schönen Chorgesängen sind in der ersten Hälfte des Albums zu bewundern. Wer sich eingehört hat, kann den zweiten Teil gut akzeptieren, schlecht wird es nicht. Aber die Hochgeschwindigkeits-Gute-Laune vom ersten Teil ist vorüber.
Trotzdem, schönes Album.

justforkicks.de
VM



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